Stadt Ditzingen

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Handdruckspritzen

Tragspritze (Bj. 1835)

Kastenspritze aus dem Jahr 1835
Kastenspritze aus dem Jahr 1835

Noch voll funktionsfähig ist die Hirschlander Trag- oder Kastenspritze aus dem Jahr 1835, sie ist damit das älteste noch erhaltene Löschgerät in unserer Stadt. Bei historischen Übungen oder Festumzügen präsentieren Feuerwehrangehörige das Museumstück der Öffentlichkeit. 

Die Hirschlander Kastenspritze bei der Ausstellung "365 Tage Feuer und Flamme" im Jubiläumsjahr 2009

Handdruckspritze (Bj. 1863)

Handdruckspritze Baujahr 1863
Handdruckspritze Baujahr 1863

Bezeichnung: Handdruckspritze
Abteilung: Ditzingen
Baujahr: 1863
Fahrgestell: Firma Kurtz Stuttgart
Aufbau: Firma Kurtz Stuttgart

Fahrbare Handruckspritze für Pferdezug, doppelt wirksam. Mit Windkessel und Vorwindkessel ausgestattet erlaubt sie eine kontinuierliche (anstatt einer stoßweisen) Wasserabgabe, zusätzlich verfügt das historische Feuerlöschgerät über ein etwa 150 Liter fassendes Wasserbecken. Die Bedienung der Spritze erfolgt mit 6 – 8 Mann. Der Kaufpreis betrug für die damalige Zeit stattliche 1050 Gulden. Die Spritze ist heute noch voll funktionsfähig und kommt bei historischen Schauübungen zum Einsatz. Sie wurde im Jahr 1978 aufwändig restauriert.

Handdruckspritze (Bj. um 1863)

Handdruckspritze Heimerdingen
Handdruckspritze Heimerdingen

Bezeichnung: Handdruckspritze
Abteilung: Heimerdingen
Baujahr: vermutlich 1863
Fahrgestell: Firma Kurtz Stuttgart
Aufbau: Firma Kurtz Stuttgart

Besonderheiten: Doppelt wirksame Handdruckspritze, kontinuierliche Wasserabgabe durch Windkessel. Anfahrt zum Brandherd durch Pferdezug, Bedienung mit mindestens vier Personen. Die vermutlich älteste Erwähnung der Spritze findet sich in Gemeinderatsprotokoll der Gemeinde Höfingen vom 20.10.1868: Vor dem Neukauf einer Spritze übte die dortiger Wehr mit der Heimerdinger Saug-Feuerspritze ("Hydrophor").

Die Spritze ist heute noch funktionsfähig. Nach Aufzeichnungen der Firma Heinrich Kurtz Glockengießer in Stuttgart kaufte Heimerdingen dort bereits im Jahr 1840 eine vierrädrige Fahrfeuerspritze zum Preis von 745 Gulden. Wasserkasten und Druckrahmen waren ebenfalls aus Holz angefertigt. Über den Verbleib der Feuerspritze liegen keine Informationen vor.

Hydrantenwagen (Bj. um 1900)

Schöckinger Hydrantenwagen beim Festumzug in Leonberg im Jahr 1986
Schöckinger Hydrantenwagen in Leonberg 1986

Bezeichnung: Hydrantenwagen
Abteilung: Schöckingen
Baujahr: um 1900
Fahrgestell:
Aufbau: ---

Besonderheiten: Das antike Schmuckstück ist noch voll funktionsfähig und kommt heute noch bei historischen Übungen und bei Festumzügen zum Einsatz. Zur Ausstattung gehören zwei C-Haspeln, ein Standrohr, ein Hydrantenschlüssel und Kleinmaterialien.